04.03.2022

Ernährungsstrategie: Datenbank gestartet

Pünktlich zum bundesweiten Tag der Ernährung geht die Datenbank zur niedersächsischen Ernährungsstrategie an den Start. Der Niedersächsische LandFrauenverband Hannover wertet das als wichtigen Schritt hin zu einem gesünderen und nachhaltigen Niedersachsen.

Die Datenbank zur Ernährungsstrategie ist online Foto: ZEHN

Hannover, 4. März 2022 – Am bundesweiten Tag der Ernährung, dem 7. März, gibt das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) den Startschuss zur Freigabe der Datenbank, die die niedersächsische Ernährungsstrategie mit Daten und Leben füllt. „Gemeinsam für ein gesünderes und nachhaltiges Niedersachsen, das ist das Ziel der Ernährungsstrategie“, sagt Karin Plate aus dem Präsidium des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover und zugleich Sprecherin der AG Hauswirtschaft im Beirat des ZEHN. Die Strategie setze an den fünf Handlungsfeldern Gemeinschaftsverpflegung, Ernährungsbildung, Regionalität und Saisonalität, Lebensmittelverschwendung und Lebensmittelwertschätzung an. „Alle sind aufgefordert, in dieser Datenbank nach vorgegebenen Kriterien Projekte, Kontakte, Best-Practice-Beispiele, Aktionen und vieles mehr einzustellen“, sagt Plate. Die Datenbank finden Sie unter diesem Link: www.ernaehrungsstrategie-niedersachsen.de/datenbank.

„In den vergangenen zwei Jahren bzw. seit seinem Bestehen hat sich das ZEHN über die Ernährungsstrategie hinaus mit weiteren Projekten beschäftigt“, berichtet Plate. So seien im Jahr 2021 eine Imagekampagne mit sechs Hauswirtschaftsbotschaftern und der Hauswirtschaftsführerschein an den Berufsbildenden Schulen in Niedersachsen an den Start gegangen. „Der Hauswirtschaftsführerschein steht ab Sommer 2022 auch den Allgemeinbildenden Schulen zur Verfügung“, kündigt Plate an. Derzeit würden außerdem Konzepte entwickelt, um einem Fachkräftemangel in der Hauswirtschaft in den Privathaushalten, Gemeinschaftsunterkünften und den Schulen entgegenzutreten. „Denn Fachkräfte in diesem Bereich werden wir in Zukunft noch viel mehr brauchen, als den meisten Menschen bewusst ist“, ist Plate überzeugt. Daher werde auch der NLV nicht müde, ein Unterrichtsfach Ernährungs- und Verbraucherbildung an allen Schulformen zu fordern.

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