26.09.2019

Pressemitteilung: Zwischen Demokratie und Digitalisierung

Der Hauptausschuss des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover setzt sich mit aktuellen politischen Themen auseinander

Die Kreisvorsitzenden und Vorstandsmitglieder des NLV setzen sich mit Digitalisierung und Demokratie auseinander
Staatssekretär Stefan Muhle zeigt Niedersachsens (langsamen) Weg in die Digitalität auf

Hannover – Als würden die Köpfe nicht schon genug rauchen: Am Rande einer Arbeitstagung hat der Hauptausschuss des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover (NLV), bestehend aus den Kreisvorsitzenden und dem Vorstand, am Dienstag gleich zwei hochaktuelle Fragestellungen mit Experten diskutiert.

Dass sich der NLV mit seinem geplanten Dreijahresthema „Demokratie meint dich!“ eine so komplexe wie spannende Materie vorgenommen hat, zeigte der Vortrag von Ulrich Ballhausen vom Institut für Didaktik der Demokratie in Hannover. Ballhausen betonte, dass Demokratie die „einzige Herrschaftsform ist, die immer wieder gelernt und verteidigt werden muss“ und zitierte dabei Oscar Negt. Der Experte verdeutlichte, dass unsere Demokratie unter Druck steht und nannte unter anderem Populismus, globale Migration und gesellschaftliche Konflikte als Herausforderungen. Außerdem stellte er klar: Soziale Situation und Grad der Zufriedenheit mit der Demokratie stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang. Der NLV wird sich von 2020 bis 2022 von der Basis bis zur Landesebene intensiv mit dem Thema auseinandersetzen, unter anderem mit den Zielen, mehr Demokratiebewusstsein zu schaffen und mehr Frauen zu politischem Engagement zu motivieren.

Zum Thema „Niedersachsens Weg in die Digitalität“ war der niedersächsische Staatssekretär Stefan Muhle bei der Hauptausschusssitzung zu Gast. Er verdeutlichte, dass Deutschland beim Thema Digitalisierung weit hinterherhinke, und gab sich überzeugt, dass nicht Geld und Technologie über das Gelingen der Digitalisierung entscheiden, sondern einzig und allein unser Kopf. Oftmals stünden hierzulande Sicherheitsbedenken und bürokratische Hürden einem schnellen Vorankommen beim Glasfaser- und Mobilfunkausbau entgegen. Deshalb sei es wichtig, die Dringlichkeit des Anliegens immer wieder zu verdeutlichen, aktiv zu werden und zum Beispiel in Form von offenen Briefen zu formulieren, wo die Probleme liegen, zum Beispiel wo keine Telefonverbindung aufgebaut wird oder wo wichtige arbeitsrelevante Daten nicht versendet werden können. Auf diese Weise könne Druck aufgebaut und die Digitalisierung vorangetrieben werden.

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